Appenheim in Rheinhessen  
   
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Bismarkturm

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Die Gemeinde Oberingelheim stellte das Gelände für den Turm einschließlich des Ausbaus des Feldweges zum Denkmal kostenlos
zur Verfügung, Die zweite Grundsteinlegung erfolgte am 18.08.1907. Der neu entworfene Aussichtsturm aus Kalkstein mit quadratischem Grundriss (14 m x 14 m) erreichte nach fast fünfjähriger Bauzeit eine Höhe von 31 m. Durch das Eingangsportal gelangt man in das
quadratische Sockelgeschoss und kann nun über eine Wendeltreppe mit dem Aufstieg beginnen. Nach 86 Stufen erreicht man die erste
Podestebene mit den schießschartenförmigen Fenstern. Schließlich gelangt man über eine eiserne Wendeltreppe auf die Aussichtsplattform mit einer Feuerschale, die früher auch befeuert wurde.


Die Schlussrechnung betrug 65.122,70 Mark, dazu kamen noch 2.500 Mark als Honorar für Wilhelm Kreis und einige Folge- und Nebenkosten. Veranschlagt waren zuvor 27.000 Mark Baukosten. Geschmückt ist das Bauwerk im Eingangsbereich mit einer Sandsteintafel mit der Inschrift „ZU / BISMARCKS / EHR“ und einer darüberliegenden Balkonbrüstung. Die schlichten Würfelkapitelle der zwei Säulen am Turmeingang sowie der Zahnfries am Abschlussgesims verweisen auf den romanischen Stil des Bauwerkes, der zur Bauzeit als „deutsch“ empfunden wurde. Seit 20. November 2003 trägt der Bismarckturm in der Vorweihnachtszeit auf Initiative des Vereins „Lebenswertes Ingelheim“ eine spezielle Stahlkonstruktion, die einer Kerze ähnelt und die in der Weihnachtszeit beleuchtet wird.

 
     
 
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